Dienstag, 26. Mai 2009

Erschreckend sind ...

...spontane und willkürliche Forderungen, bei deren Lösungsfindung ich auf mich gestellt bin.

Es ist unerträglich heiß auf diesem Planeten! So heiß, das sich selbst Dad über die Unfallverhütungsvorschriften hinweg setzt. Er war der Erste, der seine Schutzjacke beiseite geschmissen und die Ärmel hochgekrempelt hat. Dad, Will und Dr. Smith sind für den Planetenrundgang eingeteilt worden. Ich mittenmang dabei. Schwitzend laufe ich hinter ihnen her, meine Jacke über die Hüfte geknotet, die Hosenträger der Uniform herunterhängend und stöhne über die Akribie, mit der Dad und der Doc die Umgebung scannen.
Wasser.
WASSER!
Das ist es, was wir brauchen, welches unseren Durst löscht und meine Füße kühlen würde, die in meinen Schutzboots vor sich hin schwitzen! *Arg!*
Und mit einem Mal kommt Leben in die Bude – Dad schwatzt etwas von blauer Zone, Will rennt bereits los, Dad hinterher: „Du bringst Smith mit, Penny!“
Sicher.
Ich ziehe automatisch meinen Phaser – Freigabe nur auf meine Stimme – und erkenne, das mich keine Waffe der Welt vor dem Doktor schützen könnte.
Zachary erholt sich schnell von seinem Erstaunen. Er dreht sich um zu mir, sein Scanner noch in der Hand und beginnt zu lächeln.
Langsam steckt er den Scanner zurück in die Schutzklappe seiner Hosengürtels und beginnt, seinen Latz zu öffnen.
„Komm her zu mir, kleine Penny“, flüstert er rauh und sein Blick duldet keinen Widerspruch. „Wer weiss, wieviel Zeit dir bleibt, mir zu zeigen, was du gelernt hast?“
Ergeben knie ich mich vor ihn nieder.

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