Freitag, 30. Oktober 2009

Merles zweite Chance

Diesen Internetroman habe ich bei einem BLogfreund entdeckt, und ich will ihn euch nicht vorenthalten.
Alles, was für mich spannend ist, kommt darin vor:
Ein frustrierter Kommisar, der seine beruflichen Grenzen auslotet,
sein Gegenspieler BlackJack, ein religiöser Kindermörder,
Gesellschaftskritische Anstösse in Bezug auf Religion, Dogmen und der Rolle von Frau und Mann im Berufsleben wie in der Beziehung ..
und die eine und andere Fesselszenerie.
Da er in einem BLog veröffentlicht ist, muss daran gedacht werden, das von Hinten angefangen werden muss zu lesen. Viel Spaß!

Donnerstag, 29. Oktober 2009

IV Traum(a)

Lachend stopfte Zachary den Knebel zurück. “Wie Schade!” Er bäumte sich auf. “Dann muß ich mich anderweitig austoben.” Und er begann, sich gnadenlos in ihr zu bewegen. Rieb sich an ihr – in ihr. Zog sich zurück, um gleich darauf wieder zuzustoßen. Neckte sie mit seinen Fingern. Kraulte ihre knospenden Lippen. Stach wild zu, um sie sogleich wieder mit Küssen zu beruhigen....

Drückte sich schwer auf sie, immer schneller, immer gleichmäßiger, die Finger zu Hilfe nehmend, den einen Punkt findend.....Und sie erzitterte, wie unter Fieber bebte ihr Körper und Zachary riß ihr den Knebel vom Mund, damit sie nach Luft schnappen konnte.

“Sag meinen Namen!”, bat er sie, seinen Absprung verzögernd. Penelope schüttelte verstockt den Kopf-

“BITTE! SAG MEINEN NAMEN!” Er weinte fast.

“sagmeinennamen...”, stieß er zwischen den zusammengebissenen Zähnen hervor.

“zzzzachary....” Penelopes Augenlider flackerten vor Erschöpfung. “ich...zachary...” Sie hyperventilierte, ihr Körper spannte sich ein letzes Mal mit seinem gemeinsam, als er sich ergoß.... sie spürte die nächste Injektion, mit der er sie in den Schlummer schickte, schon nicht mehr.

Als Penny erwachte, dachte sie einen surealen Augenblick lang, sie würde doch träumen. Sie konnte sich kaum rühren. Ihre linke Gesichtshälfte brannte und das Atmen fiel ihr schwer. Ihr nach Desinfektionsmittel riechender Körper was sorgsam in ein frisches, weises Laken gewickelt. Verwundert sah sie sich um und erkannte, in der Krankenstation zu sein. Sie zog einen Hand hervor und berührte vorsichtig ihr Gesicht. Es fühlte sich wund und geschwollen an. Etwas über ihr begann zu piepsen. Die Pulsschlagkontrolle hatte angeschlagen. Sogleich öffnete sich die Schleuse und Judith kam herein.

“Penny, mein Schatz!” Sie strahlte ihre kleine Schwester an.

“Was ist passiert? Wo sind diese Männer hin?” Während sie sprach, marschierte Will in die Krankenstation. Er hatte ein blaues Auge, grinste aber von einem Ohr zum anderen.

“Piraten waren das!”, verkündete er schwer beeindruckt.

Judy warf ihm einen nervösen Blick zu. “Will, raus hier!”

Will machte ein saures Gesicht. “Was habt ihr nur alle? Ist doch gar nichts geschehen!” ,aber er ging.

Als die Schleuse aufschwang, stand seine Mutter da. “Will, geh auf Dein Zimmer!”, war alles was sie ihm zur Begrüßung entgegenbrachte. Will blickte Penny an, zog seine Schultern hoch und ging schleunigst seiner Mutter aus dem Weg.

In dem Augenblick fiel Penelope auf, dass weder Judy noch ihre Mum ihr in die Augen blicken mochten.

“Was ist passiert?”, fragte sie erneut. Sie zog ihr Bettuch straffer an ihren Körper und zog die Beine hoch. Dabei durchfuhr ihr ein Wundschmerz. Sie schnappte nach Luft. Tränen sammelten sich in ihren Augen.

“Mum!” , jammerte sie. “Gott, Mum... Was haben die mit mir gemacht? Ich weiß nicht mehr... was ist mit mir geschehen!?” Sie schluchzte auf und warf sich in die Arme ihrer Mutter.

Mittwoch, 28. Oktober 2009

Zwischenbericht aus der Realitätszeitblase

Wieder zuhause bei den Blawps, zurück in der sogenannten Realität.
Endlich Schlaf nachgeholt, rumgammeln mit freien Körpergliedern.
Also genau das Gegenteil der letzten Tage.:>
Letzten Freitag zum Narren gefahren und dort in seinem Studio rumgetobt. Es sind schon tolle Ergebnisse rausgekommen (die ich aber noch nicht habe).
Am Abend dann bei ihm mit dem "spielen" angefangen und schnell gemerkt, das ich seit "Billy the Kid" echt eine Durststrecke hinter mir hab. Und einen Hunger nach mehr.
Gleichzeitig auch festgestellt, dass ich ganz schön eingerostet bin. Ich konnte auch mal mehr ab ...
Aber da der Narr ein gaaaanz lieber Top ist und der SpielundSpaßFaktor bei ihm an erster Stelle steht, hat das unserem Vergnügen nicht geschadet. :>> Ein paar nette Spielbilder haben wir auch gemacht ... Höhö ...

Spannend wurde es dann noch am nächsten Tag, als wir über die Grenze fuhren und absolut in eine Genussblase tauchen konnten.
Ein ruhiges Wirtshaus in Ländlichen, drei Männer, drei Frauen, davon zwei Doms und zwei Subbies ... ich war überrascht, wie schnell klar war, wer mit wem Fesselungen ausprobiert und wer da mit wem spielen wird des Nachts.

Dank des DomGastgebers habe ich fliegen gelernt (Bild folgt) da sein Schlafzimmer mit Balken und Flaschenzug versehen ist. Genial!
Ich bin echt froh, das ich mich erstens getraut habe und zweitens das Glück hatte, vom Narren eingeladen worden zu sein mitzukommen. Normalerweise hätte mich die Strecke abgeschreckt und die fremden Gesichter. Aber so war ich ja nicht alleine.
Mal abgesehen davon: An diesem WE bin ich auf kein BDSM Klischee gestossen!
Kein Dresscode, kein Herabsehen auf Subbies, keine Clubregeln. Einfach lachende und Witze reißende Menschen, die warmherzig und liebevoll miteinander umgegangen sind.
Ich denke, ich hatte auch echt Glück, das dieses Treffen so klein ausgefallen war und man nicht in einer Menge von zwanzig Leuten untergeht.

Am Dienstag bin ich wieder nach Hause und von dort aus auch gleich zum nächsten BondageShooting. Bin ja nun in Übung!

Donnerstag, 22. Oktober 2009

III Rape

Er konnte es gar nicht fassen! In welch eine köstliche Situation war er da hineingeraten! Dr. Zachary Smith grinste verträumt vor sich hin... Vor vielen Monaten war er in einer ausweglosen Situation ohne Flucht geraten, nun musste er seine kostbare Lebenszeit mit Halbaffen und Weltverbesserern teilen... sollte dies nun eine vorgezogene Belohnung sein? Oder würde dies hier seine Schmerzen noch verstärken?

Mit zitternden Fingern strich er über Penelopes bandagierten Füße. Sie hatte ihre Zehennägel lila angemalt. “So klein...”, dachte er und lächelte wehmütig. Er glitt mit der Hand über die Uniformhose, den Latzverschluss, das grellbunte Longshirt, ihren Hals herauf.... Er beugte sich zu ihrem Ohr herunter und flüsterte: “Du hast noch viel zuviel an, mein kleiner Schatz!” Er legte sich vor Vorfreude die Lippen. “Aber ich werde Abhilfe schaffen, versprochen, mein Liebling!” Er zückte das kleine Notfalltäschchen, mit welchem er sich ausgerüstet hatte, als er sich vor den Ausbeutern versteckt hatte – eher aus Reflex als aus Eigennutz – und entnahm ihr einen Wundschneider.



In seinem Beruf als Arzt muß man präzise und schnell arbeiten und so konnte Zachary schon nach kurzer Zeit Penelopes ganze nackte Schönheit bewundern. “Was für ein süßer Body”, hauchte er und berührte ihre Schulter. “Diese weiche Haut!” Er drückte seine Lippen in ihren Nacken und begann, ihren freigelegten Körper abzuküssen. Die durch die Fesselungen schwer zugänglichen Stellen versuchte er so gut wie möglich mit der Zunge zu erreichten, aber um nichts in der Welt hätte er die Fesseln gelöst! Wie ihm Wahn preßte er seinen Mund an Orte, die sicherlich noch nie ein Mann berühren, ja nicht mal ansehen durfte und dieses Wissen lies ihn vor Erregung zittern.

“Alles Meins.... alles nur für MICH!”, rief er aus, steckte Zeige und Mittelfinger in seinem Mund, um sie anzufeuchten und drang zügig in Penelopes Knospe.



Pennys Gesäßmuskeln zuckten, sie murrte in ihrer leichten Narkose, aber der Doktor achtetet nicht darauf. Er fühlte sich sicher. Mit halb geschlossenen Augen führte er seine Finger hinein und hinaus, fachmännisch tastete er sich seinen Weg in Penelopes jungfräulichem Schloß. Wie ein Safeknacker verschob er seine Finger, nahm einen dazu, dann noch einen, bemüht, so vorsichtig wie möglich Hymens Tempeltor zu sprengen. Und schließlich war da der Punkt, das Häutchen, fast zu biegsam, weich und für einen Augenblick unnachgiebig--- Und dann riß es einfach, platzte auseinander wie eine zu stark belastete Hosennaht. Selig lächelnd öffnete der Doc die Augen und zog seine Finger aus Penelopes frisch erblühten Blume. Nur ein, zwei, drei, vier Tropfen Blut folgte ihnen. Genüßlich leckte er Penny Saft von den Fingern und erstarrte. Aus trüben Augen, den Kopf schwankend hochgezogen, der Knebel fast herausgerutscht, sah ihn Penelope aus großen Augen an.



“doktorsmith”, lallte Penelope.

Zachary behielt Ruhe. Er griff nach seinem Injektor, füllte ihn mit einer lilafarbenden Kapsel und lächelte Penny aufmunternd zu. “Es ist nur ein Traum gewesen, mein Herz.”, sprach er beruhigend auf sie ein. “Schlaf nur weiter.”

“mum?, murmelte sie.

“Alle sind frei – dank mir!”, sagte Zachary fröhlich und wollte ihr eine weitere Ladung Schlummer in den Hals drücken.

“Nicht...!”, keuchte Penny und versuchte tapsig, sich aufzusetzen. Er drückte sie zurück.

“Nein, nein! Das kann ich nicht erlauben. Meine Patienten müssen schön liegenbleiben!” Während er sprach, vertauschte er die lilafarbende Medizin gegen eine limonengrün leuchtende. Verschwörerisch blinzelnd beugte er sich zu Penny hinunter. “Wenn wir schon dabei sind, die gesellschaftlichen Regeln zu verletzten, dann doch richtig, nicht wahr, mein Schatz?”

“was... wie?”

“Dies hier...”, und er lies den Injektor auf ihrer Haut aufzischen, “...wird Dich nicht narkotisieren, sondern nur – nun – Dir helfen zu entspannen.” Zachary strich ihr väterlich übers Haar. “Ich darf Dich ruhig etwas jammern lassen, meinst Du nicht?” Er schob ihr ein Kissen in den Rücken. “Schlußendlich wirst du glauben, nur eine bösen Traum gehabt zu haben...” Er grinste sie gemein an. “...einen Traum mit solch schlimmen Zutaten, dass Du Dich wahrscheinlich nicht mal trauen würdest, ihn weiterzuerzählen. Aber nun mach ich es mir etwas bequemer – Du gestattest doch?”, sagte er und öffnete seinen Hosenlatz.



Penelope glaubte zu Eis zu erstarren. “Jetzt wird er wirklich wahnsinnig!”, zog es ihr durch den Kopf. “Was...was machen Sie denn da?”, fragte sie und beobachtete Dr. Smith, wie er sich auszog... ganz auszog! “Ähm... was soll das? Was haben Sie – haben SIE das mit mir gemacht?!”

Zachary, nun nackt wie Penelope, legte sich neben sie auf den Boden, zog sie heran zu sich und flüsterte in ihr Ohr: “Was genau, mein Schatz?” Er fuhr mit den Fingerspitzen ihren Bauch herunter, strich ihren zarten Scham und lies einen Finger in sie hineingleiten. Penelopes brach in Tränen aus.

“Nein... das nicht, nicht so!”

“Wie denn? Wie soll ich es machen?”

Penny schluchzte. “Gar nicht! Es brennt!”

“Oh! Es brennt!”, tat Zachary besorgt. “Nein, es soll nicht mehr brennen....” Er schüttelte den Kopf und Penelope tat es ihm nach.

Wieder nahm er die kleine Sanitasche zur Hand und suchte herum. “Da ist es ja!” Ohne sich weiter zu erklären, füllte er den Injektor erneut und drückte ihn auf Penelopes Scham. Sie lies einen bellenden Schmerzenslaut aus und schnappte nach Luft.

“Husch, husch”, wisperte Zachary. “Nun muß das Püppchen aber nicht mehr weinen – fühlst Du es nicht? Ich habe es mit einem kleinen Kälteschock betäubt.” Er leckte ihr die Tränen von den Wangen und setzte sich in Position. “Nun wird es erstmal gar nicht weh tun – das verspreche ich Dir!”

Penelope begriff erst was er meinte, als er begann in sie einzudringen. Japsend versuchte sie sich fortzurollen.

“Gott nein, was tun SIE DA!?”

Aber Zachary hatte keine Lust mehr zu spielen. Er grabschte hart nach ihrem Kiefer, hielt sie so fest und stopfte den Knebel zurück in ihren Mund. “So....” Ohne weiter auf sie einzugehen, hielt er seinen Schwanz in Position und drückte sich vorsichtig hinein. Wie zuvor bei Pennys Entjunferung begann er besonnen und einfühlsam... ein Stückchen hinein – gleich wieder herausgeglitten – dann wieder hinein... bis er endlich tief in ihr steckte.

Hastig atmend drückte er Küsse auf die Haut, die er erreichen konnte. “Wie gerne würde ich Dich küssen, Penelope....” Er zog am Knebel und Penny konnte durchatmen. Doch sie verschwendete ihren Atem:

“Wenn Sie das auch noch versuchen, beiße ich Ihnen die Zunge ab!”, schrie sie.

II Das eigene Quartier...

“Nein! Nein! Ich sagte NEIN!”, brüllte Penny den Angreifer an. Er zögerte verdutzt, ob der lauten Stimme aus so einer kleinen Person, oder ob der Tatsache, das seine Waffe keinen Eindruck bei ihr machte.

“WIE KANNST DU ES WAGEN?! WAS MACHTST DU IN MEINEM ZIMMER?! MACH DAS DU RAUSKOMMST!”, schrie Penelope und hieb mit ihren Fingernägeln nach seinem Gesicht. Als der Eindringling daraufhin zu lachen anfing, kreischte sie nur: ”RAUS HIER----“ Es wurde ihm zu bunt. Der Pirat senkte den Lauf seiner Waffe, zog die Hand seines vierten Armes aus der Hosentasche und schlug ihr hart ins Gesicht.

Sofort war Ruhe.

Vom Schlag betäubt lag Penelope auf dem Boden. Der Pirat schüttelte entnervt den Kopf und zog ein Seil aus einer Seitentasche seines Overalls.


Als Penny erwachte, dachte sie einen surealen Augenblick lang, sie würde doch träumen. Sie konnte sich kaum rühren. Ihre linke Gesichtshälfte brannte und das Atmen fiel ihr schwer. Sie zuckte zusammen, versuchte den Mund zu öffnen und würgte leicht. Sie war geknebelt! Erschrocken versuchte sie, an sich herunter zu sehen. Seile schnürten sich in ihre gefesselten Schultern, ihre Schienbeine waren kalt von der doppelten Umwicklung.. Sie rutschte herum und bemerkte, das einer ihrer Arme zwischen ihren hochgezogenen Beinen steckte, verbunden mit dem anderen Arm. Ihre Füße schienen Eisklumpen, denn der Mann hatte ihr die Schuhe ausgezogen, um besser die Knöchel und sogar die Zehen zu verschnüren!

“Der Typ war ja irre!”, dachte sie nur und ihre Verzweiflung wuchs bei dem Versuch, ihre Hände zu befreien. Sie fand keinen Millimeter Freiraum... Der Knebel schien ihr immer großer zu werden und ihre Augen füllten sich mit Tränen.

“Denk an die erste Regel...”, versuchte sie sich zu beruhigen, “...keine PANIK!” Sie schloß die Augen und spürte die Tränen ihr Gesicht hinunterkullern. “Gleich kommt Mum rein und befreit Dich... gleich kommt Dad rein und befreit Dich.... gleich kommt Don rein und befreit mich.... gleich kommt Judy---“

Aber es war nicht Judy, die hereinschlich.



“Oh”, raunte eine Stimme von der Decke.

“Von der Decke?”, überlegte Penny. “Vielleicht träume ich schon wieder....”

Leise schabend glitt ein Deckenquardrat beiseite und ein Schatten spähte zu ihr hinunter. Aus dem Augenwinkel beobachtete Penny, wie der Schatten – der nur zwei Arme zu haben schien – aus der Raumdecke glitt. In ihrem Quartier angelangt hielt sich der Schatten in dem Halbdunkel ihres Quartiers verborgen.

“Oh... wie gut das ausschaut...”, hauchte der Schatten. “Ich hätte nie für möglich gehalten—“ Die Stimme stockte, der Schatten trat bedachte näher und flüsterte “...aber solch eine Situation... das sollte man doch ausnutzen, oder?”

Der Umriß einer menschlichen Person überdeckte die auf Nachtbeleuchtung gestellte Deckenlampe und so sah Penelope nicht den Injektor, der ihr an den Hals gedrückt wurde. Es zischte auf, Kühle breitete sich von ihrem Hals in ihren Körper aus und ihre Gedanken wurden in eine dunkle Tiefe gezogen.

Dienstag, 20. Oktober 2009

I Gefesselt...

Schlußendlich konnte keiner der Familienmitglieder sagen, wo der Feind eingedrungen war.

Wie materiallisiert – und vielleicht war es ja genau so! – stand die fünf Männer auf der Brücke. Ihre schwere Phaserbewaffnung, die unmißverständlich auf John, Maureen und West gerichtet war, lenkte nur allzuschnell von ihrem abgehalfterten Äußeren und denn vier Armen ab. Drei davon schienen sie zu gebrauchen, um die Kanonen überhaupt halten zu können. Doch es war Will, der in den wenigen Sekunden des Überfalls erkannte, was geschah.

“Piraten!”, schrie er auf und über seinem Knabengesicht huschte ungewollt der Schatten von Faszination. Da wurde er schon grob am Nacken gepackt.

Ein grollender Befehl erklang, welcher der Jupiterbesatzung den Anführer verriet. Der Mann im schmuddeligen Arbeitsoverall, dessen Taschen mit undefinierbaren Gegenständen schwer gefüllt und angerissen waren, hatte eine um so saubere und neuwertige Waffe über zwei seiner vier Ellenbogen gelegt. Ein kleinerer Geselle, dessen Kleidung aus Verschnürungen und Kleidungsresten bestand, schleppte Will wie einen unartigen Hund von der Brücke. Nach einem weiterem Grollen folgte ihm ein Zweiter, dessen Ausrüstung neuer erschien.

Der Anführer starrte zu ihnen herüber, traf eine Entscheidung und legte seine Waffe auf Major West an. Obwohl keiner der Menschen ein Wort gesagt hatte, erschien ihm wohl West als bedrohlichsten.

“Gut geraten.”, dachte West und zögernd folgte er den winkenden Befehlen des Anführers. Er wurde von den auf der Brücke verbliebenen Outlaws gepackt und in guter Entfernung zu den nächsten Konsolen auf Hosenboden gesetzt. John musste ihm nachfolgen. Rücken an Rücken verfolgten die Beiden, wie die Piraten sie genauestens verpackten. Mit simplen Hanfseilen wurden ihnen erst die Fußgelenke, dann die Knie, die Hände darunter und schließlich der Oberkörper miteinander verknotet. West protestierte und versuchte, die Männer zu irgendeiner Kommunikation zu bringen, doch stumm ließen sie sich Ansprachen und Schimpfwörter gefallen, als wären sie taub. Schlußendlich schlangen sie eine große Schlinge über die Köpfe der Männer, um sie zusätzlich um ihre Hälse zu verbinden...

“Mein Gott, Major...”, murmelte John. “Bleiben Sie ruhig! Versuchen sie sich zu entspannen!” Kaum hatte er das ausgesprochen, als einer der Männer zu kichern anfing. Beunruhigt versuchte John einen Blick auf Maureen zu werfen, die ein Stückchen weiter an einem Designgestänge verknotet wurde. Auch bei ihr hatte sich der Anführer mit Hingabe der Knoten gewidmet....Fußgelenke, Knie, Oberschenkel, Bauch, die Brust überkreuzend, Hals und sogar Stirn verschnürt!

Wütend schnaubend zischte sie dem Piraten Worte zu, von dessen Existenz John bisher keine Ahnung hatte. “... und wenn ich dann mit Ihnen fertig bin, werden Sie sich wünschen, ich hätte...” Doch Maureens Fluch ging in einem schrilleren Keifen unter.

“....auf der Stelle, habe ich gesagt! Sind Sie taub!” Judy kam hereingestolpert, gleich gefolgt von dem Piraten, der Will verschleppt hatte.

“Wo ist mein Kind?”, herrschte Maureen ihn an.

Der Pirat sah zu seinem Anführer, dann wieder zu Maureen und zuckte mit den Schultern. Doch der Outlaw, welcher bei Johns Worten kichern musste, radebrechte... “Kind in Kinderraume... genugt das.”

Judy, die sich einigermaßen gefaßt hatte, sagte zu ihrer Mutter: “Das kommt hin. Ich hab ihn an seiner Quartierschleuse hämmern gehör-”

Der Anführer grollte los, packte Judy und stieß sie an ihre Mutter. Beflissentlich trat der “ menschsprechende” Pirat mit einer Seilschnecke hinzu. Er schmunzelte und ließ seine Augen über Judys Körper wandern, als wolle er abschätzen, ob das Seil wohl reichen werde... “Laß bloß Deine Finger bei Dir!”, knurrte sie ihn an und der Pirat kicherte wieder, antwortete ihr aber nicht.

Donnerstag, 15. Oktober 2009

For Stan

You are a monster, Stan. You know that.
Amy know that.
We all do...
Leave her alone. For a while.
No pain, not for her body, not for her soul.
Let Amy wounds healing!
Would you do that?
For her heart, for the love she gave you always.
Help her.
Leave her alone. For a while...
Penny